On the Road to Boston – Lektion

On the Road to Boston bringt einen anonymen Pfeifermarsch und eine reisende Fiddle-Melodie zusammen; Prozessionsschritt und Tanzlift müssen koexistieren.

Schwierigkeit
Mittelstufe
Tempo
112 BPM
Takt
2/4
Tonart
C Major
Tonumfang
G4 to A5

Auf dem Weg nach Boston: ein Marsch mit kompliziertem Pass

Liedgeschichte Trenne Revolutionsgedächtnis von belegter Notation, folge der Melodie von der Pfeiferparade ins Pennsylvania-Fiddlearchiv und lerne die korrigierte 63-Anschlag-Fassung.

Offizieller Marsch, unbekannter Komponist

Massachusetts führt The Road to Boston seit dem 13. November 1985 als offiziellen Zeremonialmarsch und nennt den Komponisten unbekannt. Das Stück ist institutionell geehrt, aber keiner belegten Einzelperson zuzuordnen.

Whisflos Titel On the Road Boston lässt „to“ aus. Archive verwenden The Road to Boston und On the Road to Boston nebeneinander; beide bezeichnen hier dieselbe Melodiefamilie.

Sie steht zwischen Pfeifen-und-Trommel-Musik und Gesellschaftstanz. Der Marsch braucht klaren Schritt, die Fiddle wiederholbare Teile und Vorwärtsdrang. Genau diese Doppelrolle erhielt das Stück.

Revolutionsgedächtnis ist kein Manuskript von 1775

Eine 1877 erschienene Geschichte von Dunstable nennt Pfeife, Trommel und Trompete als Instrumente der Kontinentalarmee und führt Yankee Doodle sowie Road to Boston als übliche Weisen auf. Das ist wertvolles Zeugnis des 19. Jahrhunderts, aber keine zeitgenössische Kriegspartitur.

Museumsprogramme setzen das Stück in die Revolutionsmusik und erläutern Befehlsübertragung, Marschordnung und Moralwirkung der Feldmusik. Die Verbindung ist wahrscheinlich; exakte Entstehungsjahre 1775 oder 1777 bleiben unbelegt.

Auch die Erzählung, Nathanael Greene habe Road to London umbenannt und Rhode-Island-Miliz damit nach Boston geführt, fand keine zeitgenössische Bestätigung. Sie gehört in die Erinnerungsgeschichte, nicht in eine sichere Datierung.

Die sichere Quelle nennt eine Parade von 1904

Nr. 56 im American Veteran Fifer nennt A. F. Hopkins und die National Association of Civil War Musicians bei einer Grand-Army-of-the-Republic-Parade in Boston am 16. August 1904.

Die Publikationsgeschichte verbindet ein Veteranenprojekt um 1905 mit einer Ausgabe von 1927. Deshalb ist die konkrete Aufführungsnotiz—Musiker, Organisation, Ort und Tag—entscheidend. Bunker Hill wird nicht behauptet.

Die Quelle steht in D und hat zwei Marschteile. Whisflo transponiert für C-Chromatik und bewahrt die Zweiteiligkeit.

Pennsylvania öffnet eine internationale Karte

Samuel P. Bayard veröffentlichte die Weise 1944 als Nr. 19 in Hill Country Tunes. J. W. Devan aus Connellsville pfiff 1943 die Form, die er früher auf der Fife gespielt hatte. Sie gilt zugleich als alter Pfeifermarsch und Reel.

Bayard bezeichnete die Melodie als international und nicht eindeutig lokalisierbar. Vergleiche zeigen Verwandtschaft mit französischen Bourrées, bretonischem Material, einem irischen Quadrillenteil und amerikanischen Märschen.

Der Boston-Titel bleibt für den amerikanischen Zweig echt; reisende Melodien erhalten lokale Namen. Auch die Don-Yoder-Sammlung der Library of Congress dokumentiert Aufnahmen aus Bayards Pennsylvania-Repertoire.

Whisflos korrigierte 2/4-Fassung

Der Satz folgt nun der üblichen Fiddleform in 2/4 bei 112 BPM, einen Ganzton abwärts in den Bereich G4–A5 versetzt. Zwei Auftakte plus sechzehn Takte ergeben 63 Anschläge; nur ein Fis braucht den Schieber.

Der erste Teil beginnt mit einem G-Achtelauftakt und bewahrt den Fall F–E–D–C. Der zweite startet nach E–F auf G5, enthält G–G–Fis–G und erreicht A5, bevor er nach C5 zurückkehrt.

Die alte Bezeichnung D-Dur war falsch: F♯ und C♯ fehlen, C ist Zentrum und Schluss. Richtig ist C-Dur.

Als tanzfähigen Marsch üben

Beginne bei 66 BPM. Takt 1: E zwei Schläge, E auf drei, F–E als Achtel auf vier. Takt 5 hat dasselbe Gerüst, endet aber D–E.

Übe 1–4 mit leichtem C–G–E–G, füge 5–8 hinzu und halte beide Schluss-Cs je zwei Schläge. Wiederhole A ohne Tempo- oder Lautstärkezuwachs.

Im B-Teil verbinde G–G–Fis–G mit A–G–F–E. Bereite den Schieber nur für Fis vor und löse ihn vor G. Steigere 66, 78, 90, 100, 112 BPM: fest für die Parade, beweglich für den Tanz.

Zuletzt geprüft: 10. August 2026

Quellen und Forschungsnachweis

  1. 01 Massachusetts concise facts — State Ceremonial March Secretary of the Commonwealth of Massachusetts · 1985
  2. 02 Massachusetts Facts — Official Ceremonial March Secretary of the Commonwealth of Massachusetts
  3. 03 A History of the Town of Dunstable, Massachusetts Internet Archive / Boston Public Library · 1877
  4. 04 On the Road to Boston — American Veteran Fifer no. 56 American Veteran Fifer / ABC notation archive · 1905
  5. 05 American Veteran Fifer catalogue records Company of Fifers & Drummers Museum
  6. 06 A List of Fife Music Found in the Library of Congress Library of Congress bibliography / Company of Fifers & Drummers
  7. 07 The Road to Boston — Hill Country Tunes no. 19 American Folklore Society / John Chambers music archive · 1944
  8. 08 Road to Boston — annotated tune history Traditional Tune Archive
  9. 09 Road to Boston — sources, variants, and international parallels Fiddler’s Companion / ibiblio
  10. 10 Music and Songs of Shays’ Rebellion — Martial Music Springfield Technical Community College
  11. 11 Don Yoder collection of tape and disc recordings finding aid American Folklife Center, Library of Congress
  12. 12 De la contredanse allemande au Quickstep — circulation and variants Centre Régional des Musiques Traditionnelles en Limousin
  13. 13 On the Road to Boston — traditional fiddle score FiddleVideo / Patti Kusturok

Übungsplan Takt für Takt

  1. Modul 1: Nicht geübt, beste Punktzahl 0%.
  2. Modul 2: Nicht geübt, beste Punktzahl 0%.
  3. Modul 3: Nicht geübt, beste Punktzahl 0%.
  4. Modul 4: Nicht geübt, beste Punktzahl 0%.
  5. Modul 5: Nicht geübt, beste Punktzahl 0%.

Bringe die Tonreihe unter deine Finger

Gehe die im Stück verwendeten Töne durch und kehre mit demselben ruhigen Atem und derselben Fingerhöhe zurück.

Übung · Bringe die Tonreihe unter deine Finger

Gehe die im Stück verwendeten Töne durch und kehre mit demselben ruhigen Atem und derselben Fingerhöhe zurück.

Modul 1 · Takte 1-4 · die Eröffnungsphrase festigen

Beginne das Stück mit ruhigem Ansatz und lass die erste Phrase bewusst klingen, bevor du weiterspielst.

  • Spiele die Takte 1-4 ohne Pause durch.
  • Halte ein gleichmäßiges Tempo vom ersten bis zum letzten Ton.
  • Lande den letzten Ton sauber mit zentriertem Klang.
Beste Punktzahl 0%

Übung · Takte 1-4

Beginne das Stück mit ruhigem Ansatz und lass die erste Phrase bewusst klingen, bevor du weiterspielst.

Kontrollpunkt · Takte 1-4

Nutze diesen kurzen Checkpoint, um zu prüfen, ob der vorherige Übungsblock sitzt, bevor du weitergehst.

Modul 2 · Takte 5-8 · die Linie verbunden halten

Nutze diese Phrase, um den Rhythmus kompakt zu halten und die Linie nicht zu früh zu öffnen.

  • Spiele die Takte 5-8 ohne Pause durch.
  • Halte ein gleichmäßiges Tempo vom ersten bis zum letzten Ton.
  • Lande den letzten Ton sauber mit zentriertem Klang.
Beste Punktzahl 0%

Übung · Takte 5-8

Nutze diese Phrase, um den Rhythmus kompakt zu halten und die Linie nicht zu früh zu öffnen.

Kontrollpunkt · Takte 5-8

Nutze diesen kurzen Checkpoint, um zu prüfen, ob der vorherige Übungsblock sitzt, bevor du weitergehst.

Modul 3 · Takte 9-12 · die Mittelphrase stabilisieren

Nutze diese Phrase, um den Rhythmus kompakt zu halten und die Linie nicht zu früh zu öffnen.

Mitglieder

Modul 4 · Takte 13-16 · das Ende vorbereiten

Nutze diese Phrase, um den Rhythmus kompakt zu halten und die Linie nicht zu früh zu öffnen.

Mitglieder

Modul 5 · Takte 17-18 · das Stück sauber abschließen

Behandle die Takte 17-18 wie eine eigene Übung und lass die letzte Landung gesetzt klingen, nicht zufällig.

Mitglieder

Grifftipps für dieses Stück

  • Halte die Mundharmonika mittig und wechsle die Löcher mit kleinen Bewegungen.
  • Bereite das nächste Loch vor, bevor der aktuelle Ton endet.
  • Bereite den Schieber vor jedem veränderten Ton vor und löse ihn beim Naturton.

Übungstipps für dieses Stück

  • Übe jeden Abschnitt langsam mit Metronom und erhöhe das Tempo erst nach drei sauberen Durchgängen.
  • Markiere Atemstellen in den Pausen und unterbrich gehaltene Töne nicht zu früh.
  • Nimm einen vollständigen Durchgang auf und höre zuerst auf Puls, dann auf Tonhöhe und Artikulation.

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Enthält Takte 9-12, Takte 13-16, Takte 17-18

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